Was bisher geschah

Created by

S Schmidt

9. März 2022

Schalom liebe Freunde,

kaum zu glauben, dass seit knapp zwei Wochen Krieg in der Ukraine herrscht und was in dieser Zeit alles passiert ist.

Unsere deutschen, polnischen und ukrainischen Mitarbeiter geben täglich ihr Bestes, um (messianisch) jüdischen Menschen aus der Ukraine herauszuhelfen, sie temporär in Polen unterzubringen und von dort aus eine Bleibe in Europa oder Israel für sie zu finden.

Allein an den Tagen vom 3. und 4. März haben acht Mitarbeiter unserer messianischen Gemeinde in Kiew 168 Menschen über die ukrainische Grenze gebracht. 59 von ihnen sind bereits am 7. März in Deutschland angekommen, 93 waren zu diesem Zeitpunkt noch in Polen, sechs in Moldawien, fünf in der Slowakei und weitere fünf in Ungarn. Weitere 60-70 Familien werden für diese Woche erwartet.

Gleichzeitig haben polnische Freunde unserer Mitarbeiter aus Israel weitere 200 jüdische Menschen aufgenommen, darunter mehr als 100 Kinder. Unsere israelischen Mitarbeiter sind nun auf dem Weg nach Polen, um dort ein Purim- und Passah-Fest sowie Ausflüge für die Kinder zu organisieren und ihnen die Liebe Jeschuas (Jesu) weiterzugeben. Nach ihrer Rückkehr aus Polen wollen unsere israelischen Mitarbeiter einen Hauskreis für ukrainische Juden beginnen, die inzwischen in Israel angekommen sind.

Lasst uns sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für die geflüchteten Menschen beten, dass Gott ihnen in dieser Zeit besonders nahe ist und lebendige Beziehungen zu ihrem Retter Jeschua ha Maschiach (Jesus) entstehen!

Unsere Mitarbeiter haben uns gebeten, folgende Anliegen weiterzugeben:

  • Es werden weitere Unterkünfte an der ukrainischen Grenze für zwei bis drei Tage Aufenthalt benötigt. Wer Kontakt zu lokalen Gemeinden oder Organisationen hat, kann sich gerne über das Kontaktformular auf ukraine.beitsarshalom.org an uns wenden.
  • Da die kostenlosen Zugverbindungen in Polen alle ausgebucht sind, benötigen wir weitere Transportmöglichkeiten. Es werden ein bis zwei Busse mit acht oder neuen Sitzplätzen sowie Fahrer benötigt.
  • In Deutschland benötigen wir russisch- sowie ukrainisch-sprachige Bibeln zum Verteilen an jüdische Menschen aus der Ukraine.
  • Um die Arbeit (Transport, Sprit, Unterkünfte, Nahrungsmittel, Bibeln) finanzieren zu können, benötigen wir weitere Spenden. Hierzu können Sie den Spenden-Button auf ukraine.beitsarshalom.org verwenden.

Vielen Dank für jede Unterstützung! Mit Ihnen gemeinsam leisten wir gerade einen großartigen Beitrag zur Linderung von Not und haben die Möglichkeit, Gottes Liebe praktisch an Menschen weiterzugeben. 

Lesen Sie hier weitere Blogartikel …

Das jüdische Erbe der Ukraine

Das jüdische Erbe der Ukraine

Die jüdische Geschichte im heutigen ukrainischen Gebiet begann vor etwa zweitausend Jahren. Es gab Kriege, wechselnde...

Ein Gott, der dich sieht

Ein Gott, der dich sieht

Eine unserer Mitarbeiterinnen hilft seit einigen Wochen in einer Unterkunft für...

Trip nach Polen

Trip nach Polen

Reisebericht von Mitch Glaser Ich bin vom 1. bis 4. April 2022 nach Warschau in Polen gereist, um mir selbst ein Bild...